Heimatmuseum Seulberg

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Töpfer

Das Töpferhandwerk


 

Selwiger Deppe


Über Jahrhunderte bildete das Töpfer- oder Häfnerhandwerk den wichtigsten Erwerbszweig Seulbergs.
Die Gunst unbegrenzt vorhandener Rohstoffe - Brennholz und hochwertige Tone – begründete die bis
ins Mittelalter zurückreichende Tradition des Brennens von Irdenware. Urkundlich belegbar wird das
Töpfern erstmals 1454 für Köppern und für Seulberg 1588. Aber nur wer einer Zunft angehörte,
durfte das Handwerk ausüben.

 

Mit der Kiepe auf Kundensuche


Der Vertrieb der Dippe orientierte sich nach Westen entlang des Taunus sowie nach Frankfurt.
Bereits im frühen 18. Jahrhundertzogen Seulberger Häfner hausierend umher. Die Preise legte die Zunft
fest, doch kamen noch Zölle hinzu. Deshalb baten die Seulberger die Nassauische Regierung um eine Aufhebung,  da die "Kaufliebhaber unsere Waare zu teuer finden, wenn sie nebst dem eigentlichen Werth
auch noch den Zoll darauf übernehmen sollen." Das Gesuch blieb unberücksichtigt.

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